Insulin Einmalspritzen, Insulin Injektion



Insulin Einmalspritzen werden zumeist auf Reisen benutzt

Von der sogenannten Zuckerkrankheit spricht man, wenn ständig zu viel Glukose im Blut des betreffenden Menschen ist, bzw. die entsprechenden Grenzwerte dauernd überstiegen werden. In der Bundesrepublik sind nach offiziellen Angaben rund fünf Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Rund ein Fünftel davon spritzt sich das künstlich hergestellte Insulin nach dem Essen zumeist in die Bauchhaut, da ihr eigener Körper selbst nicht genügend Insulin produziert. So kann der Blutzuckerspiegel der Patienten nicht konstant aufrecht erhalten werden.

Um dem Körper das künstlich hergestellte Insulin zuzuführen, sind an Diabetes erkrankte Menschen heutzutage glücklicherweise nicht mehr auf die Glasspritzen mit den dicken Nadeln angewiesen, die noch vor gut drei Jahrzehnten das übliche Hilfsmittel war, um die Insulin Injektion auszuführen. Zudem musste man als an Diabetes mellitus Erkrankter diese Spritzen noch regelmäßig auskochen. Insofern ist es von großem Vorteil, dass es heutzutage die Insulin Einmalspritzen gibt, um das blutzuckersenkende Hormon zu spritzen.

Diese Insulin Injektionen gibt es natürlich in den entsprechenden unterschiedlichen notwendigen Einheiten bzw. Konzentrationen. Die Insulin Einmalspritzen werden regelmäßig nicht mehr von allzu vielen Patienten benutzt, da die Mehrheit der Diabetes-Erkrankten auf die neueren Insulinpens umgestiegen ist. Doch für viele Menschen, die sich Insulin spritzen müssen, sind die Insulin Einmalspritzen dennoch ein weiterer Wegbegleiter insbesondere auf Reisen oder auch im täglichen Leben als Notfallersatz falls ein Insulinpen beispielsweise defekt ist und man eine sicherer Alternative braucht, um sich das Insulin zu spritzen.

Alles in allem jedoch haben die Pens den Einmalspritzen als vorherrschende Insulin Injektion Nummer eins abgelaufen. Die Einmalspritzen sind Plastikspritzen mit bereits eingeschweißten Nadeln, die sehr dünn sind. Diese Nadeln sind in der Regel ca. 13 mm lang, für Kinder und sehr schlanke Menschen sind auch 8 mm lange oder 5 mm lange Nadeln auf dem Markt vorhanden.

Beim Einsatz der Insulin Einmalspritzen muss das Insulin richtig aufgezogen werden

Der Einsatz der Einmalspritzen erfordert es vom Patienten, dass er das Insulin richtig aufzieht, um es sich anschließend unter die Bauchdecke zu spritzen. Dies soll am Beispiel einer Verwendung von Verzögerungsinsulin gezeigt werden. Dazu muss zunächst die Flasche mit dem Verzögerungsinsulin gleichmäßig in der Lösung verteilt werden. Handelt es sich nicht um Normalinsulin oder ultrakurz wirksames Insulin, ist dies notwendig, da sich sogenannte Verzögerungssubstanzen und Insulinkristalle bei der Lagerung von Verzögerungsinsulinen absetzen. Dies kann beim klaren Normalinsulin nicht passieren. Daher müssen die Ampullen vor dem Gebrauch vorsichtig geschwenkt werden, damit sich das Insulin gleichmäßig verteilt.

So schließt man nämlich Fehldosierungen aus. Allerdings sollte es nur geschwenkt, niemals geschüttelt werden, da dies dem Insulin schadet. Anschließend muss so viel Luft in die Insulinspritze gezogen werden, wie man Insulin für die Injektion benötigt. Dann zieht man mit der Ampulle nach oben zwei Einheiten Insulin mehr auf, als man tatsächlich benötigt. Um die Luftbläschen, die sich gebildet haben und einen Teil des zu viel aufgezogenen Insulins in die Ampulle zurückzubefördern, klopft man mit dem Fingernagel an die Spritze. Anschließend zieht man die Spritze – mit der Kanüle senkrecht nach oben - aus der Ampulle heraus und stellt dann die extra Dosis richtig ein. Anschließend bildet man dann mit Daumen und Zeigefinger eine Hautfalte an der Bauchdecke unter der das Unterhautfettgewebe liegt, in das man dann das Insulin einspritzt.