Blutzucker Teststreifen, Blutzuckerteststreifen
Die Notwendigkeit von Blutzucker Teststreifen bei Blutzuckermessungen
Mit der heutigen Technologie wird es an Diabetes erkrankten Menschen vereinfacht, stets über den eigenen Blutzuckerwert auf dem Laufenden zu sein. Und natürlich auch Menschen, die ihren Blutzuckerspiegel aus Vorsorge kontinuierlich überprüfen wollen, stehen die Blutzuckermessgeräte als Helfer zur Verfügung. Bei der Messung des Blutzuckerspiegels gibt es heutzutage zwei verschiedene Arten, die zum Einsatz kommen. Einerseits die Messung mit Reflektometer, andererseits das sogenannte elektrosensorische Verfahren. Beim reflektometrischen Verfahren können die Blutzucker Teststreifen visuell durch das Blutzuckermessgerät abgelesen werden.
Die Anwendung der Geräte und Teststreifen ist recht einfach, wobei es vor allem notwendig ist, darauf zu achten, dass die Codierung des Teststreifens und Messgerät übereinstimmen. Ferner darf ein Teststreifen mit seinen dünnen Kabeln im Inneren nicht zu alt sein. Dennoch sollte man sich vor dem ersten Anwenden genau informieren. Sowohl das richtige Abnehmen des Blutes und die Anwendung des Messgerätes sind vor der ersten Anwendung genauestens zu erlernen wie auch der Einsatz und das korrekte Ablesen des Teststreifens. Auch wenn die Blutzuckermessungen relativ einfach sind, sollte man sich vor dem ersten Einsatz bestens darüber informieren.
Die Kosten und Kostenübernahme der Blutzuckerteststreifen
Die Kostenübernahme der Blutzuckerteststreifen ist heutzutage trotz gesetzlicher Regelungen nicht wirklich einheitlich im gesamten Bundesgebiet. So gibt es immer noch viele Krankenkassen, die nur die visuell ablesbaren Teststreifen der Reflektometer bezahlen. Zudem ist es gesetzlich so geregelt, dass die Krankenkassen nicht den vollen Bedarf an Blutzuckerteststreifen übernehmen. In diesem Zusammenhang ist es sehr interessant, dass man von behandelnden Ärzten, Apotheken und auch Krankenkassen teilweise recht unterschiedliche Angaben erhält, welche Kosten für die Teststreifen übernommen werden.
Das Sozialgesetzbuch schreibt hier vor, dass das Recht einer Verordnung der Blutzucker Teststreifen zu Lasten der Krankenkasse geht, sofern es „medizinisch notwendig“ ist. Und dies wird dann durch den behandelnden Arzt festgestellt. In der Regel verordnen Ärzte die Teststreifen auf Kassenrezept nur, wenn die Menge als sinnvoll und vor allem wirtschaftlich sinnvoll angesehen wird. Dies kann man als gegeben annehmen, wenn die Diabetes Behandlung die Messung erfordert und der Patient auch selbst dazu in der Lage ist, entsprechende therapeutische Konsequenzen zu ziehen. Dies bedeutet in der Praxis, dass der Patient den Vorgang der Bestimmung des Blutzuckerspiegels von der Blutgewinnung bis zum Umgang mit den Teststreifen richtig anwenden kann.
Ferner sollte der Patient in der Lage sein, die jeweiligen Messergebnisse einzuordnen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Ferner gibt es Verordnungsempfehlungen der Kassenärztlichen Vereinigungen über die genaue Menge der Teststreifen, die jedoch nicht einheitlich in der Bundesrepublik geregelt sind. Somit sind manche an Diabetes erkrankten Menschen dazu gezwungen, sich Gedanken über eine kostensparende Order der Teststreifen zu machen und nach Möglichkeiten zu schauen, wie sich bei der Beschaffung der Blutzuckerteststreifen Geld sparen lässt. Möglichkeiten gibt es hier mehrere. So sorgen Großpackungen in Apotheken für meist niedrigere Durchschnittspreise pro Teststreifen.
Zudem können sich Diabetes-Patienten um Dauerverordnungen ihrer Ärzte bemühen, die von einigen Krankenkassen erlaubt sind. Diese bestätigen dem Patienten den Bedarf der Teststreifen. Zudem lohnt sich auch die Auseinandersetzung mit Importware, die insbesondere von vielen Online Apotheken angeboten wird.